IHK: Tausendfüßler und Radwegeausbau voranbringen

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„Die IHK Bonn/Rhein-Sieg spricht sich grundsätzlich für die Schaffung zusätzlicher Radverkehrsverbindungen aus. Hier fehlen definitiv große Achsen in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung. Die Schaffung dieser Achsen darf sich aus Sicht der IHK jedoch nicht negativ auf bereits weit fortgeschrittene Verkehrsprojekte, wie etwa den Ersatzneubau des Bonner „Tausendfüßlers“ auswirken. „Die Maßnahme findet sich bereits im Planfeststellungsverfahren und der „Tausendfüßler“ hat seine Restnutzungsdauer erreicht. Wir benötigen dringend das neue Bauwerk und zwar in der vorgeschlagenen Variante mit sechs Fahrspuren sowie Standstreifen“, sagt Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg.

Aus Sicht der IHK besteht die Gefahr, dass eine neue Planung die Maßnahme weiter verzögern würde und es keinen zeitnahen adäquaten Ersatz für den Wirtschafts- und Pendelverkehr auf der Strecke geben wird. „Eine großräumige Umfahrung ist nur für den Transitverkehr eine Option. Der Ziel- und Quellverkehr hat diese Option nicht und würde voraussichtlich auf das nachgelagerte Bonner Straßennetz ausweichen“, so Hille weiter.

 

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