Praktische Ausbildung weckt Interesse in Ghana

#GemeinsamBilden Stellvertretende Bildungsministerin zu Gast

Die stellvertretende Bildungsministerin Gifty Twum-Ampofo (links) informierte sich im Beisein von IHK-Geschäftsführer Jürgen Hindenberg und Ausbildungsmeister Günter Benz in der Lehrwerkstatt der IHK. Hoher Besuch aus Afrika: Gifty Twum-Ampofo, stellvertretende Bildungsministerin von Ghana, hat die Gemeinschaftslehrwerkstatt (GLW) der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg in Siegburg besucht. Die Ministerin und ihre Delegation informierten sich über das System der dualen Berufsausbildung in Deutschland. Ghana plant, sein Berufsbildungssystem neu zu organisieren, und sieht das deutsche Berufsbildungssystem als mögliches Vorbild an.

„Ich freue mich, dass die GLW einen praktischen Einblick in die Ausbildung geben kann“, sagt Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Berufsbildung und Fachkräftesicherung bei der IHK. Die GLW ist eine überbetriebliche Ausbildungsstätte für Berufe aus dem Metall- und Elektrobereich. Über 60 Unternehmen im Bezirk der IHK Bonn/Rhein-Sieg nutzen dieses Angebot für ihre Auszubildenden. Besonders interessiert war die Ministerin an folgenden Themen: Wie werden die Ausbildungspläne erstellt, wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben und den Berufsschulen und wie werden die Ausbilder qualifiziert.

Beim Rundgang durch die Werkstätten sprach die Ministerin mit Auszubildenden und Ausbildern über die praktischen Tätigkeiten, die in der GLW an modernsten Geräten vermittelt werden. Neben der GLW in Siegburg unterhält die IHK auch eine Ausbildungswerkstatt im IHK-Bildungszentrum in Bonn.

Der Besuch aus Afrika ereignete sich am Internationalen Tag des Kindes, der am 20. September gefeiert wird. Alle Anwesenden aus Deutschland und Ghana waren sich bei diesem Anlass einig: Eine gute Berufsbildung gehört zum wichtigsten Rüstzeug für die Zukunft junger Menschen.

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