Überdurchschnittlich viele Unternehmen aus der Region Köln Bonn verkaufen ins Ausland

Wie die Sonderauswertung einer bundesweiten Befragung zum internationalen Online-Handel jetzt ergab, verkaufen bereits 70 Prozent der interviewten Unternehmen aus der Region Köln-Bonn ihre Produkte im Ausland. Damit ist die Region einer der Spitzenreiter – im Durchschnitt verkaufen in Deutschland nämlich nur 51 Prozent der Befragten Ihre Produkte weltweit.

Für die im Frühjahr von ibi research im Auftrag der Industrie- und Handelskammern durchgeführten Umfrage „Cross-Border-E-Commerce – Internationaler Vertrieb über digitale Kanäle“ wurden Unternehmen aller Branchen dazu befragt, ob und wie sie online an gewerbliche oder private Kunden im Ausland verkaufen. Die nun vorliegenden Ergebnisse spiegeln die Lage in den Bezirken der IHK Bonn / Rhein-Sieg und der IHK Köln wider.

Demnach ist die Wirtschaft aus der Region sowohl dem Auslandsgeschäft als auch dem digitalen Geschäft gegenüber sehr aufgeschlossen.

„Offenkundig sind die Unternehmen hier offen für innovative Verkaufswege“, kommentiert Tobias Imberge, Experte für Außenhandel an der IHK Bonn / Rhein-Sieg, das Ergebnis.

Die wichtigsten Zielländer beim Online-Verkauf sind die Nachbarländer Deutschlands: So zählen Österreich (56 Prozent), Schweiz (56 Prozent) und die Niederlande (39 Prozent) zu den umsatzstärksten Absatzmärkten.

Allerdings deckt die Befragung auch Probleme auf: So belasten rechtliche Unsicherheiten die Unternehmen und schrecken vor dem Verkauf im Ausland ab.

Mit der regionalen Auswertung der Studie „Cross-Border-E-Commerce – Internationaler Vertrieb über digitale Kanäle“ für die Region Köln-Bonn liegt, nach der erstmaligen Auflage 2019, ein aktuelles Lagebild in diesem so dynamischen Bereich vor.

Die komplette Studie kann telefonisch bei IHK-Referent Tobias Imberge (0228 2284-167) angefordert werden.

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