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Seminarübersicht

Spezialist*in für KI-gestützte Softwareentwicklung (IHK) - Online

Kursnummer 5232

Dieser IHK-Zertifikatslehrgang qualifiziert Sie als „Spezialist*in für KI-gestützte Softwareentwicklung (IHK)“.

Sie kennen den Alltag der Softwareentwicklung: Anforderungen umsetzen, Code schreiben, Deadlines einhalten – und der nächste Sprint wartet bereits. Der nächste Schritt ist nun, KI-Werkzeuge nicht nur einzusetzen, sondern souverän zu steuern. Dabei behalten Sie Codequalität, Sicherheit und die Zusammenarbeit im Team im Blick.

Genau hier setzt dieser IHK-Zertifikatslehrgang an. Er verbindet die zielgerichtete Codegenerierung auf Basis von Prompts (also die Entwicklung mithilfe präziser Anweisungen an die KI) mit bewährten Disziplinen des Software Engineerings, darunter Codereviews, Tests und die Integration in bestehende Architekturen. Ergänzt werden diese Inhalte durch IT-Sicherheit und teamorientierte Entwicklungsworkflows.

In einem eigenen Abschlussprojekt durchlaufen Sie praxisnah den gesamten Entwicklungsprozess – von der Architekturplanung bis zum Codereview. So gewinnen Sie wertvolle Einblicke in die veränderten Anforderungen an moderne Entwicklerrollen und bereiten sich gezielt darauf vor, KI-Werkzeuge professionell in Ihrem Team einzusetzen.

  • Inhalte

    1. Grundlagen und Toollandschaft der KI-gestützten Softwareentwicklung

    • Zielorientierte Softwareentwicklung: Softwarefunktionen über Anforderungen und Akzeptanzkriterien definieren – statt über sequenzielle Codeanweisungen

    • KI-Coding-Tools im Vergleich: Autonome Terminalagenten, beispielsweise Claude Code, und fortgeschrittene IDE-Integrationen wie Cursor, GitHub Copilot oder Codex vergleichen

    • Prompt Engineering für die Softwareentwicklung: Wirksame Strategien anwenden, Kontexthygiene sicherstellen und das Projektgedächtnis strukturiert pflegen


    2. Codequalität und Disziplinen des Software Engineerings

    • Spezifikation und Vorabplanung: Die Softwarearchitektur systematisch planen, bevor die eigentliche Codegenerierung beginnt

    • Codevalidierung und Codereview: KI-generierten Code kritisch lesen, verstehen und bewerten

    • Bibliotheks- und Abhängigkeitsmanagement: Externe Abhängigkeiten verwalten und Phantomverweise beziehungsweise Halluzinationen vermeiden

    • Qualitätssicherung: Moderne Teststrategien und KI-gestützte testgetriebene Entwicklung einsetzen – Test-driven Development, kurz TDD


    3. Teamintegration und Workflowautomatisierung

    • KI-gestützte Codereviews: Klassische Peer-Reviews und automatisierte KI-Prüfungen im Team sinnvoll miteinander verbinden

    • DevOps-Integration: KI-Werkzeuge in Git-Workflows, Pull-Request-Prozesse und CI/CD-Pipelines einbinden


    4. IT-Sicherheit, Datenschutz und Governance

    • Anwendungssicherheit: Sicherheitsrisiken in KI-generiertem Code erkennen, automatisierte Schwachstellenanalysen unter Berücksichtigung von OWASP durchführen und Code härten

    • Compliance und Datenschutz: Anforderungen der DSGVO, den Schutz geistigen Eigentums und den rechtssicheren Umgang mit geschütztem Code im Unternehmensumfeld berücksichtigen

    • Zugriffskontrolle und Berechtigungsmanagement: Rechte sicher vergeben und geeignete Leitplanken für autonome Terminalwerkzeuge definieren

    • Kosten- und Latenzkontrolle: Den Tokenverbrauch in komplexen Agentenpipelines kalkulieren und Cachingstrategien gezielt einsetzen

    • Erfolgsmessung und ROI: Die Effizienz anhand von Entwicklungszeit, Fehlerrate, Testabdeckung und Wartbarkeit bewerten


    5. Architektur von KI-Agenten und Prozessintegration

    • Agentenkonzepte: Die Entwicklung von einfachen Chatassistenten bis zu autonomen Handlungsschleifen nach dem ReAct-Muster nachvollziehen

    • Multiagentensysteme: Kooperierende KI-Agenten für komplexe Entwicklungsaufgaben konzipieren, erstellen und orchestrieren

    • Integration in Unternehmensprozesse: Abläufe über Schnittstellen automatisieren, beispielsweise mit Webhooks, RAG-Pipelines, n8n oder Codeframeworks


    6. Projektarbeit

    • Bearbeitung einer praxisnahen Projektarbeit


  • Zielgruppe

    Entwickler*innen, Programmierer*innen sowie Software-Architekt*innen, die KI-gestützte Werkzeuge professionell einsetzen und Arbeitsabläufe in ihren Teams nachhaltig verbessern möchten.

    Notwendige Vorkenntnisse:

    Der Kurs setzt solide Programmierkenntnisse voraus. Im Mittelpunkt stehen die kritische Prüfung, Qualitätssicherung und Einbindung von KI-generiertem Code in bestehende Architekturen. Deshalb richtet sich der Lehrgang ausdrücklich nicht an Quereinsteiger*innen ohne Erfahrung in der Softwareentwicklung.
    Um KI-generierten Code sicher lesen, verstehen und auf Fehler oder "Halluzinationen" (inhaltlich falsche, aber plausibel klingende KI-Ausgaben) prüfen zu können, ist praktische Vorerfahrung in der Softwareentwicklung zwingend erforderlich.

  • Zulassungsvoraussetzungen

    Notwendige Vorkenntnisse:

    Der Kurs setzt solide Programmierkenntnisse voraus. Im Mittelpunkt stehen die kritische Prüfung, Qualitätssicherung und Einbindung von KI-generiertem Code in bestehende Architekturen. Deshalb richtet sich der Lehrgang ausdrücklich nicht an Quereinsteiger*innen ohne Erfahrung in der Softwareentwicklung.
    Um KI-generierten Code sicher lesen, verstehen und auf Fehler oder "Halluzinationen" (inhaltlich falsche, aber plausibel klingende KI-Ausgaben) prüfen zu können, ist praktische Vorerfahrung in der Softwareentwicklung zwingend erforderlich.

    Notwendiger KI-Account:

    In diesem Live-Online-Training arbeiten Sie aktiv mit modernen KI-gestützten Entwicklungswerkzeugen wie Claude Code (von Anthropic) oder Codex (von OpenAI). Vermittelt werden universelle Prinzipien, die sich auf verschiedene gängige KI-Tools übertragen lassen – der Kurs legt Sie nicht auf ein einzelnes Werkzeug fest.

    Für die Teilnahme benötigen Sie einen eigenen, kostenpflichtigen Account für eines dieser Tools.


    Technische Voraussetzungen:

    • PC, Apple Mac oder Tablet (ab 7 Zoll)
    • mindestens Microsoft Windows 10 oder
      macOS 11 oder
      Android 10 oder
      iOS 11 oder
      iPadOS 13
    • Headset (Kopfhörer mit Mikrofon)
    • Webcam (dringend empfohlen)
    • Internetzugang mit mind.
      2 Mbps im Download und
      1 Mbps im Upload

     

     

  • Methodik

    Die Veranstaltung findet online statt. Einwahldaten erhalten Sie rechtzeitig vor Terminbeginn.

    Voraussetzung für die Teilnahme am Abschlusstest ist eine mindestens 80%ige Live-Anwesenheit im Lehrgang.

    Dieser Lehrgang wird zusammen mit einem Kooperationspartner ausgeführt. Personenbezogene Daten werden ausschließlich zum Durchführen des Lehrgangs an den Kooperationspartner übermittelt.

     

    Live-Online-Unterricht – Virtuelles Klassenzimmer

    Unsere Dozentinnen und Dozenten bringen den Unterricht live zu Ihnen – interaktiv, in Echtzeit und direkt im virtuellen Klassenzimmer. Stellen Sie Fragen, tauschen Sie sich aus und erleben Sie den Unterricht fast wie vor Ort – nur bequem von Ihrem Computer, Tablet oder Laptop aus. Zusätzlich unterstützt Sie eine Lern- und Kommunikationsplattform mit umfangreichem Kurs- bzw. Lernmaterial und vertiefenden Inhalten.

    Der Unterricht wird in geringem Umfang zur Dokumentation aufgezeichnet. So können Sie verpasste Unterrichtseinheiten bei Bedarf noch einmal anschauen und sich informieren, welche Themen behandelt wurden. Die Aufzeichnungen sind lediglich als Unterstützung gedacht und eignen sich nicht als eigenständiges Lernmaterial – Ihre aktive Live-Teilnahme bleibt unverzichtbar für Ihren Lernerfolg.

     

    Bitte melden Sie sich frühzeitig zum Kurs an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, damit Rückfragen und Diskussionen möglich sind und Themen gemeinsam erarbeitet werden können.

    Falls eine Förderstelle Ihnen einen Zuschuss zum Kurs zugesichert hat, kann es sein, dass Sie eine Mindestquote zur Live-Anwesenheit einhalten müssen, um den Zuschuss zu erhalten. Bitte wenden Sie sich bei Fragen hierzu an die Stelle, bei der Sie die Förderung beantragt haben.

  • Abschlussleistungen
    Voraussetzung für die Teilnahme am Abschlussprojekt und am Fachgespäch ist eine mindestens 80%ige Anwesenheit im Lehrgang.

    Der Kurs endet mit einem Abschlussprojekt, das unabhängig von bestimmten Herstellern oder Frameworks bearbeitet wird. Dabei erarbeiten Sie ein eigenes Konzept und setzen es anschließend praktisch um. Sie durchlaufen dafür den gesamten gelernten Entwicklungszyklus: von der Architekturplanung über die KI-gestützte Generierung bis hin zu Testing und Code-Review. So weisen Sie nach, dass Sie das Gelernte sicher anwenden können. Während des gesamten Projekts werden Sie tutoriell von Ihrem Dozenten bzw. Ihrer Dozentin unterstützt.

    Zum Abschluss der Projektarbeit und als Voraussetzung für die Ausstellung des IHK Zertifikates findet ein individuelles Fachgespräch als Online-Konferenz mit dem Trainer statt. 


    Zur individuellen Identifikation und zum Fachgespräch wird vom Teilnehmenden eine Webcam oder ein Smartphone mit Kamera benötigt.

    Die Teilnehmenden erhalten nach dem Abschluss des Lehrgangs und bestandener Projektarbeit inkl. Fachgespräch das IHK-Zertifikat "Spezialist*in für KI-gestützte Softwareentwicklung (IHK)". 
2 Termine 
Plätze frei
Wenige Plätze frei
Ausgebucht
  • 12.04.2027 — 28.06.2027
    Online
    Live-Online
    montags 18:00 Uhr – 21:15 Uhr mittwochs 18:00 Uhr – 21:15 Uhr Fachgespräch: 19.07.2027 oder 21.07.2027 (Projektarbeit mit Online-Fachgespräch; individueller Termin wird im Kurs festgelegt)
    1990,00€
    80 Unterrichtseinheiten
    Buchen
  • 06.09.2027 — 22.11.2027
    Online
    Live-Online
    montags 18:00 Uhr – 21:15 Uhr mittwochs 18:00 Uhr – 21:15 Uhr Fachgespräch: 13.12.2027 oder 15.12.2027 (Projektarbeit mit Online-Fachgespräch; individueller Termin wird im Kurs festgelegt)
    1990,00€
    80 Unterrichtseinheiten
    Buchen

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Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch:
Tanja Baur IHK-Bildungszentrum Bonn/Rhein-Sieg

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