Fördermöglichkeiten

Für Lehrgänge in unserer Ausbildungswerkstatt und für Weiterbildungen gibt es jede Menge Unterstützung! Neben diversen Fördertöpfen des Bundes, wie Aufstiegs-BAföG oder Weiterbildungsstipendium, stehen Ihnen auch verschiedene Fördermöglichkeiten seitens der Bundesländer zur Verfügung:  Aufstiegs-BAföG und Weiterbildungsstipendium werden beispielsweise durch den Bildungsscheck des Landes NRW ergänzt.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, für einige unserer Seminare, Zertifikats- oder Prüfungslehrgänge Bildungsurlaub zu beantragen. Und zu guter Letzt bringt Ihnen Ihre Weiterbildung auch noch steuerliche Vorteile.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Suche nach der passenden Fördermöglichkeit!

  • Aufstiegs-BAföG für unsere IHK-Praxisstudiengänge

    Unsere Teilnehmer von Prüfungslehrgängen, die auf eine IHK-Weiterbildungsprüfung vorbereiten, können finanziell gefördert werden. Dies können beispielsweise Prüfungslehrgänge für den Wirtschaftsfachwirt, den Handelsfachwirt oder den Technischen Betriebswirt sein. Gefördert wird mit einem rückzahlungsfreien Zuschuss und einem zurückzuzahlenden Darlehen. Gefördert werden im Wesentlichen bis zu 75 % der Kosten für den Lehrgang und die Prüfung! Das Bestehen der Prüfung wird belohnt, indem der Darlehensanteil an Lehrgangs- und Prüfungskosten um 25 Prozent gesenkt wird.

    Wer wird gefördert?

    Wenn ein Prüfungslehrgang als förderfähig anerkannt wurde, dann können alle Teilnehmenden einen Antrag zur finanziellen Förderung stellen (unabhängig von der Einkommens- und der Vermögenssituation).

    Welche Prüfungslehrgänge werden gefördert?

    Fragen Sie die Ansprechpartnerin eines Prüfungslehrganges, ob der von Ihnen gewählte Lehrgang gefördert wird oder nicht.

    Wie wird gefördert?

    Die Förderung umfasst Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Hinzu tritt die Möglichkeit, ein zinsgünstiges Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über die Differenz zwischen Zuschussanteil und maximalem Förderbetrag abzuschließen. Die Zuschussanteile variieren je nach Fördergegenstand (Maßnahmekosten, Unterhaltsbedarf etc.).

    Wo beantragt man Aufstiegs-BAföG?

    Für die Antragsstellung auf Förderung nach dem AFBG ist in Nordrhein-Westfalen die Bezirksregierung Köln zuständig. Die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab Lehrgangsbeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Sie sollte daher rechtzeitig vor Beginn des Lehrganges beantragt werden. Lehrgangsbeiträge können noch bis zum Ende des Lehrgangs beantragt werden.

    Wir helfen Ihnen beim Antrag, rufen Sie uns dazu an.

    Weitere Infos inkl. einem Förder-Rechner gibt es unter https://www.aufstiegs-bafoeg.de/

  • Weiterbildungsstipendium

    Das sogenannte Weiterbildungsstipendium (auch Begabtenförderung Berufliche Bildung genannt) fördert die berufliche Qualifizierung im Anschluss an den erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung.

    Wer wird gefördert?

    Gefördert werden kann, wer:

    - eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf abgeschlossen hat,
    - die Berufsabschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten bzw. der Durchschnittsnote 1,9 bestanden hat, oder
    - bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb unter die ersten 3 gekommen ist, oder 
    - ihre/seine Qualifikation durch einen begründeten Vorschlag des Arbeitgebers oder der Berufsschule nachweisen kann und
    - zum Aufnahmezeitpunkt jünger als 25 Jahre ist (es gibt Anrechnungszeiten).

    Wie wird gefördert?

    Die Förderung beträgt bis zu 8.700,- Euro in maximal drei Jahren – bei einem Eigenanteil von 10 Prozent pro Bildungsmaßnahme. Sie muss vor Beginn jeder Weiterbildung bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg beantragt werden.

    Weitere Infos gibt es unter https://www.ihk-bonn.de/berufsbildung-und-fachkraeftesicherung/weiterbildung/begabtenfoerderung

  • Bildungsscheck des Landes NRW 

    Mit dem Bildungsscheck NRW unterstützt die Landesregierung die Teilnahme an beruflicher Weiterbildung. Das Förderangebot richtet sich ab 2024 nur noch an Personen mit individuellem Bedarf, nicht mehr aber an betriebliche Bedarfe.

    Wer wird gefördert? – Beschäftigte im individuellen Zugang

    Bürgerinnen und Bürger, die in NRW arbeiten, können einen Bildungsscheck für eine berufliche Weiterbildung beantragen, wenn sie mindestens einer der folgenden Zielgruppen gehören:

    - Beschäftigte
    - Berufsrückkehrende
    - Beschäftigte in Elternzeit
    - Selbständige

    Die oben genannten Zielgruppen müssen nachweisen, dass ihr Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen liegt.

    Weitere Voraussetzungen sind:

    1. Das zu versteuernde Einkommen muss immer über 20.000,- EUR (Einzelveranlagung) bzw. über 40.000,- EUR (gemeinsame Veranlagung) und darf maximal 40.000,- EUR bei Einzelveranlagung, bei gemeinsam Veranlagten maximal 80.000,- EUR betragen.
    2. Im Zeitraum von einem Kalenderjahr kann ein Bildungsscheck ausgegeben werden
    3. Die Fördersumme beträgt 50 % der Kurskosten, höchstens 500,- EUR
    4. Die Weiterbildung steht in einem individuellen beruflichen Zusammenhang

    Die Ausgabe des Bildungsschecks erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer Kopie des Einkommenssteuerbescheides des Finanzamtes oder Erklärung einer Steuerberaterin/eines Steuerberaters bzw. einer Fachanwältin/eines Fachanwaltes für Steuerrecht über das zu versteuernde Jahreseinkommen oder einer Bescheinigung einer Behörde, aus der das zu versteuernde Jahreseinkommen hervorgeht. Diese Nachweise (Datum der Dokumente) dürfen nicht älter als drei Jahre zum Ausgabezeitpunkt des Bildungsschecks NRW sein.

    Wie wird gefördert?

    Durch den Bildungsscheck NRW können Weiterbildungen mit max. 50 % der Kurskosten (höchstens 500 Euro) gefördert werden, die der beruflichen Qualifizierung dienen und fachliche Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen vermitteln (z. B. abschlussbezogene Angebote, Sprach- und EDV-Kurse, Auffrischung von Lern- und Arbeitstechniken). Arbeitsplatzbezogene Anpassungsmaßnahmen sind von der Förderung ausgeschlossen (z.B. Maschinenbedienerschulungen und Produkteinführungen).

    Weitere Infos gibt es unter

    Weitere Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten zur Beratung erhalten Sie unter 0228 9696 8760 oder unter beratung@lernet.de 

    https://www.lernet.de/beratung/bildungsscheck-nrw.html

  • KOMPASS - Finanzielle Förderung für Soloselbständige 

    KOMPASS (=Kompakte Hilfe für Soloselbständige) ist eine Förderung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit Finanzmitteln aus dem Europäischen Sozialfond Plus und unterstützt Soloselbstständige nach ihrer Gründung. Somit soll deren Existenzgründung nachhaltig gesichert werden. Soloselbstständige können Qualifizierungen und Weiterbildungen finanziell gefördert bekommen.

    Wer wird gefördert?

    Die wichtigsten Voraussetzungen für eine Förderung sind: Soloselbstständige mit Wohnsitz und Tätigkeit im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und maximal einem Vollzeitäquivalent an Beschäftigten. Die Soloselbstständigkeit soll der Haupterwerb sein (mind. 51% der Einnahmen) und die Soloselbständigkeit muss mind. 2 Jahren am Markt bestehen.

    Was und wie wird gefördert?

    Gefördert werden Weiterbildungsmaßnahmen zur Sicherung der beruflichen Existenz und/oder Erhöhung der Bestandsfestigkeit des Geschäftsmodells. Es können Weiterbildungen 

    • zur Erlangung von berufsspezifischen fachlichen Kompetenzen (bspw. Consulting-Techniken) und 
    • zur Erlangung nicht-berufsspezifischen fachlichen Kompetenzen (bspw. Querschnittsthemen wie Rechnungswesen oder Marketing) gefördert werden. 

    Weiter sind auch Qualifizierungen 

    • zur Erlangung persönlicher Kompetenzen (bspw. Techniken zur Unterstützung von Entscheidungsfähigkeiten) und 
    • zur Erlangung sozialer Kompetenzen (bspw. Kommunikationstrainings) sowie 
    • zur Erlangung methodischer Kompetenzen (bspw. Präsentationstechniken) förderfähig. 

    Die Weiterbildung muss einen Umfang von mind. 20 Stunden haben, bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen und innerhalb von 6 Monaten abgeschlossen sind. Die Weiterbildungen müssen im Gruppenrahmen stattfinden.  90 % der der Gesamtkosten der Weiterbildung, maximal 4.500 € (netto) werden gefördert. Verbrauchsmaterialien, Fahrtkosten, Übernachtungskosten und Prüfungsgebühren sind nicht förderfähig. Eine Förderung ist nur einmal innerhalb von 12 Monaten möglich.

    Weitere Informationen gibt es bei der Weiterbildungsberatung NRW oder lies die Förderbeschreibung hier durch, wo es auch eine ausführliche FAQ-Liste gibt!

  • QualiScheck des Landes Rheinland-Pfalz

    Das Land Rheinland-Pfalz und der Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützen Beschäftigte mit dem QualiScheck bei der Finanzierung ihrer beruflichen Weiterbildung. Eine Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen bis zu einer Höhe von 1.500 € ist abhängig vom zu versteuernden Jahreseinkommen.

    Wer wird gefördert?

    Abhängig Beschäftigte, die ihren Hauptwohnsitz oder Arbeitsort in Rheinland-Pfalz haben.

    Wie wird gefördert?

    Gefördert werden die direkten Weiterbildungskosten (Teilnahme- und Prüfungsgebühren) und ggf. weitere Aufwendungen, sofern sie Bestandteil der Teilnahmekosten sind (z.B. Skripte, Materialien). Die maximale Förderhöhe beträgt 1.500,00 € pro Person, Weiterbildung und Kalenderjahr.

    Der QualiScheck kann beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV), Rheinallee 97-101 in 55118 Mainz beantragt werden. Er muss mindestens zwei Monate vor Beginn der Weiterbildung bei der zuständigen Stelle eingereicht sein.

    Weitere Infos gibt es unter https://www.berufliche-weiterbildung.rlp.de/foerderprogramm-qualischeck-2021-2027 oder unter INFO-Telefon 06131 967149

  • Aufstiegsbonus I des Landes Rheinland-Pfalz

    Das Land Rheinland-Pfalz honoriert erfolgreich abgelegte öffentlich-rechtliche Fortbildungsprüfungen oder Meisterprüfungen auf der DQR-Stufe 6 oder 7 (bspw. Fachwirt*innen, Bilanzbuchhalter*innen oder Betriebswirt*innen) in gewerblichen und kaufmännischen Berufen mit einem Aufstiegsbonus von 2.000 Euro pro Person. Der sogenannte Aufstiegsbonus I wird als freiwillige Leistung des Landes Rheinland-Pfalz gewährt, ohne dass ein Rechtsanspruch besteht und erfolgt im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel nach pflichtgemäßem Ermessen.

    Wer wird gefördert?

    • Der Aufstiegsbonus I richtet sich an Personen, die in Rheinland-Pfalz wohnhaft sind oder dort arbeiten und einen anerkannten Fortbildungsabschluss in Rheinland-Pfalz erworben haben. 
    • Wenn Prüfungen vor einer Industrie- und Handelskammer außerhalb von Rheinland-Pfalz abgelegt wurden, müssen der Beschäftigungsort und der Hauptwohnsitz zum Zeitpunkt der Feststellung des Prüfungsergebnisses in Rheinland-Pfalz liegen.

    Die Abschlüsse müssen der DQR-Stufe 6 oder 7 zugeordnet sein. Dazu gehören beispielsweise Meisterkurse, Fachwirtprüfungen oder vergleichbare Qualifikationen.

    Wie wird gefördert?

    Die zuständigen Industrie- und Handelskammer Rheinland-Pfalz stehen je nach Fortbildungsabschluss als Ansprechpartner für die Absolventinnen und Absolventen zur Verfügung. Sie nehmen die Anträge entgegen und zahlen bei Vorliegen aller Voraussetzungen die Aufstiegsboni aus. Entsprechende Antragsformulare sind bei der zuständigen Kammer erhältlich.

    Weitere Informationen finden Sie beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz Aufstiegsbonus I des Landes Rheinland-Pfalz

  • Berufsförderungsdienst der Bundeswehr

    Der Berufsförderungsdienst unterstützt ausscheidende Soldat*innen durch interne Weiterbildungsmaßnahmen des BFDs und durch die Finanzierung von Bildungsangeboten bei externen Weiterbildungsträgern. Wenn einer unserer Kurse Ihnen zusagt, sollten Sie diese Maßnahme mit dem BFD im Vorfeld besprechen. Gefördert werden können u.a. Bildungsmaßnahmen in Vollzeit- und Teilzeitform sowie Online oder Präsenz-Kurse.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Aktuell keine finanzielle Förderung von Kursen unserer Ausbildungswerkstatt möglich!

    Die bisherige "Verbundausbildung", mit der einzelne Kurse bzw. Kurspakete vom Staat finanziell wurden, endete zum 31.12.2023. Wir informieren hier, wenn es neue Förderprogramme geben wird.

  • Steuerliche Förderung bei einer Weiterbildung

    Fort- und Weiterbildungskosten können in der Einkommenssteuererklärung als Werbungskosten berücksichtigt werden und somit zu erheblichen Steuerersparnissen führen. Dies sollte bei der Entscheidung über die Teilnahme an einem Weiterbildungslehrgang berücksichtigt werden.