SeminarübersichtEmployer Branding für Entscheider*innen - Online
Kursnummer 4786Wie Geschäftsführung und Führungskräfte Mitarbeitergewinnung auf Social Media realistisch einschätzen, statt an Fallstricken zu scheitern!
oder einzelne engagierte Mitarbeitende delegiert – während die eigentlichen Entscheidungen über Budget, Personal, Zuständigkeiten und Erwartungshaltung auf Geschäftsführungsebene getroffen werden. Oft ohne aktuelles Fachwissen zur Materie.
Diese Lücke führt regelmäßig zu denselben, vermeidbaren Fehlern: unrealistische Erwartungen an Reichweite und Bewerbereingänge, chronische Unterschätzung des Ressourcenbedarfs, ungeklärte Zuständigkeiten zwischen HR und Marketing sowie Reputationsrisiken durch unbedacht veröffentlichte Inhalte. Das Seminar setzt genau hier an: Es vermittelt Entscheider*innen kein operatives Hands-on-Wissen, sondern eine belastbare Grundlage für Priorisierung, Budgetierung und kritisches Nachfragen.
Inhalte
Aktuelle Entwicklungen (kompakter Überblick)
- Plattformlandschaft und Verschiebungen in der Nutzung nach Zielgruppe (Azubis, Fachkräfte, Führungskräfte) und Branche
- Trend zu authentischem Content und Behind-the-Scenes-Formaten, Auswirkungen auf Ressourcenbedarf
- Bedeutung von Corporate Influencer*innen und Mitarbeitendensichtbarkeit für die Arbeitgebermarke
- Zusammenspiel mit Bewertungsplattformen (z. B. Kununu, Glassdoor) und deren Wirkung auf die Recruiting-Wahrnehmung
- Einfluss von KI-Tools auf Content-Produktion für Employer Branding – Chancen und rechtliche Grenzen (u. a. Kennzeichnungspflichten)
Ressourcenbedarf realistisch einschätzen
- Zeitaufwand für Redaktion, Produktion, Community-Management und Auswertung
- Personalfrage: interne HR-/Marketingstelle, Agentur, Mischmodell – Vor- und Nachteile
- Budgetlogik: organische Reichweite vs. Recruiting-Media-Budget, realistische Größenordnungen
- Tools und laufende Kosten, die häufig übersehen werden (Content-Produktion, Employer-Branding-Plattformen, Schulung von Mitarbeitenden)
Fallstricke und Risiken
- Typische Fehleinschätzungen bei Erwartungshaltung und Erfolgsmessung (Reichweite/Likes vs. tatsächliche Bewerbereingänge)
- Verantwortungsdiffusion zwischen HR und Marketing: wenn niemand wirklich zuständig ist
- Reputations- und Krisenrisiken durch negative Kommentare, schlechte Bewertungen oder unbedachte Beiträge
- Rechtliche Stolperfallen: AGG-konforme Ansprache, Urheberrecht, Einwilligung von Mitarbeitenden bei Foto-/Videomaterial, Kennzeichnung von Werbung und KI-Inhalten
- Abhängigkeit von einzelnen Personen (Corporate Influencer*innen) oder Plattformen ohne Notfallplan
Zielgruppe
Das Format richtet sich explizit an Personen mit Entscheidungsverantwortung, nicht an operative HR- oder Marketing-Mitarbeitende. Der Mehrwert liegt darin, dass Teilnehmende nach dem Seminar in der Lage sind, Budget- und Personalentscheidungen fundierter zu treffen, Angebote von Agenturen oder Bewerber*innen kritischer zu prüfen und interne Diskussionen über Employer Branding auf Social Media auf einer sachlicheren Grundlage zu führen.
Methodik
- Impulsvortrag mit hohem Praxisbezug, unterstützt durch Folien und Kurzbeispiele
- Kein Tool-Training, keine operative Schritt-für-Schritt-Anleitung – Fokus auf Entscheidungsgrundlagen
- nteraktive Elemente: Umfragen, offene Diskussion, Raum für individuelle Fragen
- Mitgabe einer kompakten Checkliste zur Selbsteinschätzung des eigenen Employer-Branding-Auftritts
Das Webinar findet online statt. Die Einwahldaten erhalten Sie rechtzeitig vor Beginn.
Ihr Nutzen
Nach dem Seminar können die Teilnehmenden
- die aktuellen Entwicklungen im Employer Branding auf Social Media (Plattformen, Formate, Zielgruppenlogik) grob einordnen und deren Relevanz für das eigene Unternehmen bewerten
- realistisch abschätzen, welche personellen, zeitlichen und finanziellen Ressourcen für professionelles Employer Branding auf Social Media erforderlich sind
- die häufigsten strategischen und operativen Fallstricke erkennen, bevor sie zum kostspieligen oder reputationsschädigenden Problem werden
- fundierte Fragen an interne Verantwortliche (HR, Marketing), Bewerber*innen oder Agenturen stellen und Angebote/Ergebnisse besser einordnen
- eine erste Einschätzung treffen, welches Betreuungsmodell (intern, Agentur, hybrid, Mitarbeitende als Corporate Influencer) zur eigenen Unternehmenssituation passt